Jugendfussball in Meschede

Berichte

 

„C-Juniorinnen Pokalendspiel in Dorlar"

 

 

SSV Meschede – FC Fleckenberg/Gleidorf 2:1  

Die C-Junioren-Fußballerinnen des SSV  holten sich den letzten Titel im Sportkreis, den Kreispokal.
 Mit einem 2:1-Erfolg über den FC Fleckenberg/Grafschaft verteidigten sie ihren Titel aus dem Vorjahr erfolgreich und krönten damit eine sehr erfolgreiche Saison der Mädchen- bzw. Damenfußballerinnen.
 Die Damen waren Erste in der inoffiziellen Spielrunde geworden und 3. bei den Hallenmeisterschaften,
die B-Juniorinnen, die nicht an der Meisterschaftsrunde teilnahmen, wurden Hallenkreismeister und Vize im Kreispokal,
die C-Juniorinnen holten sich zudem noch den Vize-Titel in der Halle und wurden in der Meisterschaft Dritte.

In einem vor allem in der zweiten Halbzeit packenden und spannenden Endspiel machten sich die SSV-Girls selbst das Leben schwer. Denn nach früher 1:0-Führung durch Frederike Kempe wurden weitere Chancen nicht genutzt. Nur Katharina Bremer erhöhte zehn Minuten vor der Pause verdient auf 2:0. Nach dem Wechsel machte Fleckenberg viel Druck und hatten eine ganze Reihe von Torchancen, doch nur eine konnte durch Eva Hochstein genutzt werden. Auf der anderen Seite waren die SSV-Offensivaktionen selten durchschlagskräftig.

Nach dem Schlusspfiff herrschte großer Jubel bei den SSV-Girls und Trainerin Melanie Hoffmann wurde mit einem Eimer voll Wasser getauft. Bei der Siegerehrung gab es Pokal, Urkunde und einen Ball für den SSV.

Auf der Rückfahrt wurde am Hennesee Halt gemacht und die gesamte SSV-Mannschaft ging in kompletter Kluft baden.

Zum erfolgreichen Team gehören:
Torhüterin Kristina Braun, Julia Menke, Katharina Bremer, Jana Pöstgens, Jessica Samol, Lena Graf, Frederike Kempe, Lena Hengsbach, Sophia Dombach, Henrieke Kotthoff, Betreuerin Katharina Becker, Trainer Melanie Hoffmann.


„B-Juniorinnen Pokalendspiel in Bödefeld"

 

 

SSV Meschede – SuS Reiste 1:3 

Gut verkauft haben sich die B-Juniorinnen des SSV Meschede im Pokalendspiel gegen den SuS Reiste, den Meister der B-Juniorinnenliga.
Am Ende musste sich der SSV knapp 1:3 geschlagen geben – kein Beinbruch, aber eine unglückliche Niederlage. Nach kurzen Momenten der Enttäuschung, einer ehrlichen Gratulation an den Sieger und der Siegerehrung durch Staffelleiter Sebastian Luttermann feierten die SSV-Girls, als ob sie den Kreispokal gewonnen hätten.

Und sie hätten den Pokal sicherlich auch genauso wie Reiste verdient gehabt. Denn bereits nach wenigen Minuten traf Luisa Becker nur den Pfosten. Dann brachte eine Unaufmerksamkeit in der SSV-Abwehr das erste Reister Tor. Der SSV drängte danach auf den Ausgleich, musste aber noch einen Konterangriff kurz vor der Pause zum 0:2 hinnehmen, zudem traf auch Reiste einmal den Pfosten – Reiste ging effektiver mit den Torchancen um.

Kurz nach Wiederanpfiff wurde Frederike Kempe im Strafraum gefoult, Lena Hengsbach knallte den Strafstoß ins obere rechte Tordreieck zum 1:2. Danach spielte fast nur noch der SSV, es ergaben sich zahlreiche gute Möglichkeiten, die manchmal zu überhastet abgeschlossen bzw. von der starken Reister Torfrau vereitelt wurden. Als der SSV dann in der Schlussphase alles riskierte, fiel in der Nachspielzeit das 1:3.

Dennoch zollte Trainer Ewald Gramsch der Mannschaft Lob, zumal sie in dieser Formation bisher erst zwei Mal zusammen gespielt hat. Auch Staffelleiter Luttermann sowie Schiedsrichter und Vorsitzender des Kreisjugendausschusses, Georg Wobst, hatten ein wirklich gutes, spannendes, schnelles und kampfbetontes Endspiel gesehen, in dem sich beide Teams nichts geschenkt haben.

Das SSV-Team: (im Bild oben v.l.) Louisa Kordel, Dana Schröter, Sophia Dombach, Sofie Bathen, Lena Hengsbach, Frederike Kempe, Katharina Becker, Pia Schamoni, Kira Schamoni; unten: Luisa Becker und Torhüterin Kristina Braun.


 

Frauenfußball „Zickenterror gibt es bei uns nicht“

Meschede, 16.06.2011, Ute Tolksdorf
http://www.derwesten.de/staedte/meschede/Zickenterror-gibt-es-bei-uns-nicht-id4769893.html



Meschede. Wenn sie könnten, wie sie wollen, dann würden alle spielen. Gerade jetzt - mit dem Schwung der Frauen-Fußball-WM im eigenen Land - wäre es super, gemeinsam in einer Fußball-Damenliga anzutreten.

Doch ein Großteil der talentierten Fußballerinnen beim SSV Meschede ist einfach noch ein bisschen zu jung. Und wenn die WM-Welle in Meschede ankommt, wäre es für die Damen-Mannschaft zu spät. Anfang Juli muss Trainer Ewald Gramsch rund 18 Fußballerinnen des Jahrgangs 1995 oder älter zusammen haben, um ein eigenes Team für die neue Damenliga melden zu können.

 „Wir sind eine lockere Mannschaft, haben einen super Trainer und sind voll cool drauf.“ – es fällt den jungen Frauen leicht, für ihr Team zu werben. „Zickenterror gibt es bei uns nicht“, bestätigt Kerstin Esser, die vor gut einem Jahr aus dem Kreis Olpe zum SSV gewechselt ist. Ihr sei es leicht gefallen, ins Team hineinzuwachsen.

Trotzdem haben die erfolgreichen Fußballerinnen und ihr Trainer Ewald Gramsch, die zuletzt in der inoffiziellen Frauen-Kreisklasse sogar den ersten Platz geholt hatten, Schwierigkeiten, neue Mädels zu begeistern. Das Problem: Für die dann offizielle Damenliga müssen die Spielerinnen mindestens Jahrgang 1995 sein. B-Jugendspielerinnen des Jahrgangs 1996 haben keine Chance.

„Das ist eine Schutzbestimmung“, erläutert Michael Lichtnecker, Kreisvorsitzender des Fußballkreises Meschede. Doch junge Frauen zwischen 16 und Mitte 20 haben viele Interessen und nach dem Schulabschluss verschwinden sie oft erst mal aus ihrer Heimatstadt, um zu studieren oder eine Ausbildung zu machen. „Ich bräuchte mindestens 18 bis 20 Spielerinnen im Kader“, rechnet Ewald Gramsch vor. „Stand heute sind es zwölf.“ Er hat auch schon seine Fühler nach Berge ausgestreckt. Denn auch dort scheint es nicht genug Frauen für eine eigene Mannschaft zu geben. Gramsch: „Die, die in Frage kommen, haben ab gewunken.“

Andere Vereine sind schon dabei: Der FC Arpe/Wormbach, der FC Remblinghausen und die SG Nuttlar/Ostwig/Valmetal stellen neben anderen jeweils eine von insgesamt zehn Mannschaften. Michael Lichtnecker glaubt, dass die Zeit reif ist für die Damenliga: „Wir haben in den vergangenen Jahren kontinuierlich den Mädchenfußball im Kreis Meschede aufgebaut. Es ist nur konsequent, jetzt den inoffiziellen Spielbetrieb zu beenden und einen offiziellen Liga-Spielbetrieb aufzubauen.“

Grundsätzlich hätten die Meschederinnen ja auch gar nichts dagegen: „Das wäre noch mal eine andere Herausforderung“, sagt Sophia Gramsch. „Und man könnte aufsteigen.“ Schade natürlich wäre es, dass die talentierten Jüngeren in der B-Liga zurück bleiben müssten. Wie Sophia Dombach, die erst 14 ist, „aber richtig gut“ - wie ihr Sophia Gramsch freundschaftlich bestätigt.

Und wenn es nicht klappt mit der eigenen Damenmannschaft? „Dann haben wir acht bis neun Spielerinnen, die gar nicht mehr spielen dürften“, bedauert Gramsch. Zu alt für die Jugend und ohne Mannschaft bei den Damen.

Wer Lust hat bei den SSV-Damen reinzuschnuppern und mindestens Jahrgang 1995 ist - auch wer noch Anfängerin ist - ist zum Training willkommen. Das findet immer montags um 18.15 Uhr und mittwochs um 18 Uhr am Dünnefeld statt.

Fragen beantwortet Ewald Gramsch, 0291//3264
 


B-Juniorinnen

Nach den C-Juniorinnen haben auch die B-Junioren-Fußballerinnen des SSV Meschede das Finale im Kreispokal des Sportkreises Meschede erreicht. Das Heimspiel gegen die JSG Henne-Rartal/Reiste gewann der SSV deutlich 7:0 durch Tore von Frederike Kempe 3, Kira Schamoni 2, Lena Hengsbach und eine Eigentor der Gäste. Der SSV trifft im Finale auf den SuS Reiste, der 6:1 gegen Remblinghausen gewann. Die SSV-C-Juniorinnen spielen im Finale gegen Fleckenberg/Grafschaft.. Die Spiele sind noch nicht terminiert.


C-Juniorinnen Hallenfußball-Kreismeisterschaft
7.02.2011  

Die C-Juniorinnen des SSV Meschede haben den Hallenfußball-Kreismeisterschaften in der Mescheder Dünnefeldhalle ihren Vorjahrestitel leider nicht verteidigen können.

Im Endspiel unterlag das Team von Trainerin Melanie Hoffmann dem FC Fleckenberg/Grafschaft unglücklich 0:1.

Das Tor des Tages erzielte eine FC-Spielerin per Kopfball nach einer Ecke. Die SSV-Girls wussten ihre Chancen nicht konsequent zu nutzen. Dennoch eine gute Leistung des Teams.  

Der SSV war ebenso wie Fleckenberg als Gruppensieger ins Halbfinale eingezogen.
 Hier hieß es nach überlegen geführtem Spiel gegen den starken TV Fredeburg 0:0.
 Im Neunmeterschießen hielt Sophia Dombach, die ansonsten im Feld spielt, aber schon früher zwei Jahre lang im Tor gespielt hat, drei Neunmeter des TV, die beiden SSV-Girls Lena Hengsbach und Anna Hoffmann trafen. Im anderen Halbfinale setzte sich Fleckenberg gegen Cobbenrode 3:0 durch.

 

Im Bild das erfolgreich SSV-Mädchenteam: (oben v. li.) Dana Schröter, Katharina Bremer, Lena Hengsbach, Lena Graf, (unten v. li.) Vanessa Holtewert, Kristina Braun, Sophia Dombach, Anna Hoffmann.


B-Juniorinnen sind Hallenkreismeister
15.01.2011

Bestwig
15.01.2011

Mit einem 3:0-Erfolg im Endspiel gegen den SuS Reiste holten sich die B-Juniorinnen des SSV Meschede zum ersten Mal den Hallentitel im Sportkreis Meschede (nach Rang 3 im Vorjahr).
Bereits eine Woche zuvor hatte der SSV die Freundschaftsrunde in Schmallenberg gewonnen und sich einen Tag später auf einem Turnier in Sundern nur dem Westfalenligisten TuS Wickede beugen müssen.
Allerdings musste Trainer Ewald Gramsch dieses Mal auf drei andere Spielerinnen (u. a. 2 aus der weiblichen C-Jugend) zurückgreifen.
Dennoch begann der SSV das Turnier (jeder gegen jeden) gut, besiegte Berge 3:0 und Dorlar/Sellinghausen 6:0.
Im Spiel gegen Reiste hielt Doreen Mohr, die nur in diesem Spiel im Tor stand, ihren „Kasten“ sauber und verhinderte einen Reister Sieg.
Gegen Arpe/Wormbach fiel bereits nach wenigen Sekunden der Arper Siegtreffer – die SSV-Girls konnten nicht an die bis dahin guten Leistungen anknüpfen und ein Tor erzielen.

In den letzten beiden Spielen ging es dann um alles: Nur zwei Siege konnten die SSV-Mädchen noch ins Endspiel bringen.
Remblinghausen wurde 1:0 besiegt (war das die Revanche für die Halbfinalniederlage im Vorjahr?) und gegen Henne-Rartal/Bödefeld wurde mit 3:1 der nötige Sieg mit zwei Toren Vorsprung eingefahren. Somit stand der SSV mit 13 Punkten und 13:2 Toren im Endspiel gegen Reiste (14/12:1).
Remblinghausen wurde nur Dritter mit 13 Punkten und 12:2 Toren.

Das Endspiel sah zunächst einen ausgeglichenen Turnierverlauf, ehe Sofie Bathen das 1:0 gelang. Danach öffnete Reiste die Abwehr und der SSV setzte einige Konter, die Lena Hengsbach zwei Mal erfolgreich abschloss. Zudem verhinderte C-Juniorin Kristina Braun im Tor erfolgreich einen Reister Gegentreffer.
Somit durfte SSV-Spielführerin Pia Schamoni den großen Hallen-Wanderpokal und einen Spielball in Empfang nehmen.
Das erfolgreiche Mescheder B-Juniorinnen-Team: Kristina Braun, Pia Schamoni, Anastasia Agapov (1 Tor im gesamten Turnierverlauf), Sofie Bathen (1), Louisa Kordel (3), Kira Schamoni (3), Doreen Mohr (3), Lena Hengsbach (5). Bei den beiden Turnieren in der Vorwoche gehörten Frederike Kempe sowie Luisa und Katharina Becker zum Kader.